Sonntag, 12. Januar 2014

Starten Sie 2014 Ihre Karriere in der Wohnungseigentumsverwaltung bei der Hausmann Hausverwaltung aus Hamburg und Norderstedt

Die Hausmann Hausverwaltung sucht Sie für die WEG-Verwaltung als Teamleiter.

Starten Sie im Jahr 2014 Ihre Berufskarriere bei der Hausmann Hausverwaltung. Für unseren Geschäftssitz in Norderstedt suchen wir einen qualifizierten WEG - Teamleiter.

Von hier aus betreuen Sie als Teamleiter (m/w) verantwortlich  unsere Wohnungseigentümer im Norden Hamburg's. Sie sind verantwortlich für die Betreuung und den weiteren Ausbau Ihres eigenen WEG-Verwaltungsbestandes.

Die ausgeschriebene Position setzt Erfahrungen in der Wohnungseigentumsverwaltung voraus und eignet sich nicht für Quereinsteiger.

http://jobs.hausmann-makler.de/Jobs_HHV_Teamleiter_mit_Handlungsvollmacht_fuer_Hausmann_WEG-Verwaltung_gesucht

Mittwoch, 1. Mai 2013

Die Hausmann Hausverwaltung erläutert neue Urteile für Wohnungseigentümer


 
Seit der Novellierung des Wohnungseigentumsgesetzes wurde für Wohnungseigentümer vieles einfacher. Dennoch gibt es immer wieder Anlässe, die gerichtlich geklärt werden müssen. Wir stellen Ihnen nachfolgend einige aktuelle Urteile vor. Gern erläutern wir Ihnen die Zusammenhänge persönlich. Seien Sie herzlich willkommen in unserer Immobiliensprechstunde am 00.00.2013.

Kostenverteilung bei Balkonsanierung

Der BGH hat eine neue Auffassung zum Thema Balkonsanierung vertreten. Danach können die Eigentümer nicht mehr einfach per Mehrheitsbeschluss bestimmen, dass die Kosten der Balkonsanierung auch denjenigen Eigentümern auferlegt werden, die gar nicht über einen Balkon verfügen. Die bisherige Rechtsprechung hatte bei den Kosten eine Differenzierung nach konstruktiven und individuellen Balkonteilen vorgenommen. Das war allerdings kaum praktikabel und wird jetzt entbehrlich. Sollen Nicht-Balkoneigentümer zur Kostentragung herangezogen werden, ist erhöhte Vorsicht geboten. Solche Beschlüsse widersprechen ordnungsgemäßer Verwaltung und könnten mangels Beschlusskompetenz sogar nichtig sein (BGH, 16.11.2012, V ZR 9/12).

Ohne Einladung kein Beschluss?

Die Beschlüsse einer Wohnungseigentümerversammlung sind nicht deshalb nichtig, weil ein Eigentümer keine Einladung erhalten hat. Aber: Sie sind anfechtbar. Der Bundesgerichtshof führt hierzu aus, dass die Nichtigkeit von Beschlüssen nur vorliegen kann, wenn der gefasste Beschluss gegen eine Rechtsvorschrift verstößt, auf deren Einhaltung nicht verzichtet werden kann. Die in § 24 WEG geregelten Formvorschriften gehören nicht dazu, weil sie durch Vereinbarungen der Eigentümer geändert werden können. Nichtigkeit von Beschlüssen bei unterbliebener Einladung liegt nur in schwerwiegenden Ausnahmefällen vor, z. B. wenn der Eigentümer böswillig und bewusst von der Teilnahme ausgeschlossen wird. Eine irrtümlich unterbliebene Einladung reicht nicht aus (BGH, 20.07.2012, V ZR 235/11).

Verwalterbestellung setzt Alternativangebote voraus

Vor der Beschlussfassung in der Wohnungseigentümerversammlung über die Bestellung eines neuen Verwalters sind Konkurrenzangebote von mehreren Verwaltungsfirmen einzuholen.  Dabei gibt es keine bestimmte Größe zur Zahl der einzuholenden Angebote. Die Angebote sind jedoch grundsätzlich den Wohnungseigentümern vor der Versammlung zugänglich zu machen. Ein Schreiben des Verwaltungsbeirates mit dem Hinweis auf die beabsichtigte Neubestellung unter Nennung von drei Kandidaten reicht nicht aus (LG Köln, Urteil vom 31.1.2013, 29 S 135/12).

Anfechtungsklage gegen alle Eigentümer richten

Auch wenn nach der Teilungserklärung oder der Gemeinschaftsordnung in einer aus mehreren Untergemeinschaften bestehenden Wohnungseigentümergemeinschaft über einzelne Verwaltungsangelegenheiten getrennte Beschlussfassungen zulässig sind, ist eine Anfechtungsklage nach § 46 Abs. 1 Satz 1 WEG ausnahmslos gegen alle übrigen Wohnungseigentümer und nicht nur gegen die Eigentümer der betreffenden Untergemeinschaft zu richten Dies gilt auch im Falle einer Klage auf Feststellung der Nichtigkeit eines Beschlusses (BGH, Urteil vom 10.2.2012, V ZR 145/11; 20.7.2012, V ZR 231/11).

Versorgungsleitungen sind Gemeinschaftseigentum

Grundsätzlich kann an wesentlichen Gebäudebestandteilen, zu denen die innerhalb des Gebäudes verlegten Wasserleitungen zählen, Sondereigentum auch durch Teilungserklärung nicht begründet werden. Dies gilt auch dann, wenn ein im räumlichen Bereich des Gemeinschaftseigentums verlaufender Leitungsstrang ausschließlich der Versorgung einer einzelnen Wohnung dient. Das Gemeinschaftseigentum auch dieser Versorgungsleitungen endet erst an der ersten im räumlichen Bereich des Sondereigentums durch den Sondereigentümer regulierbaren Absperrmöglichkeit (BGH, Urteil vom 26.10.2012, V ZR 57/12).

Rückfragen an diese eMail Adresse

Wohnungseigentumsrecht: Kein Widerruf der Stimmabgabe in der Eigentümerversammlung

Die Hausmann Hausverwaltung aus Hamburg und Norderstedt verweist auf ein interessantes Urteil des BGH zum Stimmrecht.
 
Nach Zugang einer abgegebenen Stimme eines Eigentümers in der Eigentümerversammlung beim Versammlungsleiter ist kein Widerruf mehr möglich. Der BGH hat damit klargestellt, dass eine Änderung der Stimme nur bis zum Beginn des Auszählungsvorgangs durch den Versammlungsleiter zulässig ist. Zur Begründung stellt der BGH heraus, dass es sich bei der Stimmabgabe um eine Willenserklärung handelt, die bei Zugang wirksam ist, d.h., wenn der Versammlungsleiter von der Stimmabgabe Kenntnis erhält. Dies liegt entweder bei Erhalt eines Stimmzettels oder mit Wahrnehmung von Handzeichen durch die Eigentümer vor.

Kommentar

Der BGH hat mit dieser Entscheidung die herrschende Ansicht bestätigt. Sie klärt für alle Versammlungsteilnehmer zum einen höchstrichterlich die Frage, bis wann eine Änderung der Stimmabgabe zulässig ist. Zugleich beantwortet sie die bislang streitige Frage, wem gegenüber die Stimmabgabe zugehen muss. Trotz dieser Entscheidung sollte der Versammlungsleiter zu Beginn einer Versammlung vorsorglich darauf hinweisen, ab wann eine Stimme nicht mehr widerrufen werden kann, um Diskussionen über das Stimmverhalten zu vermeiden. Sollte ein Eigentümer dennoch seine Stimme nach Zugang ändern wollen, kann er diese immer noch anfechten. Er kann auch anregen,  einen Zweitbeschluss zu fassen, bei dem er sein Stimmverhalten ändern kann.
 
Autor: Iris Knackstedt - knackstedt@bethge-immobilienanwaelte.de
Fundstelle: BGH, Urteil vom 13. Juli 2012, V ZR 254/11 - www.bundesgerichtshof.de

Freitag, 12. Oktober 2012

Mittwoch, 26. September 2012

Mietrecht: BGH zum beruflichen Eigenbedarf – Vermieter kann kündigen

Mietrecht: BGH zum beruflichen Eigenbedarf – Vermieter kann kündigen

Will ein Vermieter oder einer seiner Familienangehörigen seine vermietete Wohnung zu beruflichen Zwecken nutzen, kann er dem Mieter wegen Eigenbedarfs kündigen. Die Absicht des Vermieters, eine Mietwohnung für rein berufliche Zwecke zu nutzen, kann ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietvertrages darstellen, befand der Bundesgerichtshof (BGH)

Sonntag, 16. September 2012

Trinkwasserverordnung tritt am 31.10.2012 in Kraft. - Achtung Verwalterhaftung wenn nicht umgesetzt.

Infos zur der am 31.Okt.12 in Kraft tretenden Trinkwasserverordnung finden Sie im Merkblatt d.Hausmann Hausverwaltung.

http://www.hausmann-makler.de/data/documents/doc_1335864454.pdf

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Geschäftsführerin Frau Fölster von der Hausmann Hausverwaltung gerne zur Verfügung.

Ihr Thorsten Hausmann

Sonntag, 26. August 2012

Ohne Wohnungen kein Wirtschaftswachstum in den Metropolregionen Hamburg und München.


Es sind immer noch viel zu wenige neue Wohnungen, die Zuwanderungen und das Single-Leben verlangen nach einer weit höheren Neubautätigkeit. Die Metropolen Hamburg und München liegen dabei ganz weit vorne.

Den Anteil von Eigentumswohnungen deutlich zu steigern ist ebenso wichtig wie den von bezahlbaren Wohnraum. Sonst wandern die "Low-Budget" Arbeitsplätze ab, die eine Wirtschaftsregion dringend braucht.

Einen interessanten Aufsatz hier zu finden Sie auf dieser Webseite vom Immobilien Newsticker:

Thorsten Hausmann
Hausmann Immobilien Beratung
Hamburg-Norderstedt-Wiesbaden-Mainz-Dresden 

Nehmen Sie für Rückfragen gerne den direkten Kontakt mit mir per eMail auf.